KI-Kompetenzschulung · Art. 4 & 50 EU AI Act

KI-Schulung
für Unternehmen.

Art. 4 EU AI Act verlangt seit Februar 2025 den Nachweis, dass euer Team KI einschätzen kann. Seit dem 2. August 2026 kommt Art. 50 dazu: Jedes Chat-Widget muss als KI erkennbar sein. Diese Schulung schließt beide Lücken — in 4 Stunden, mit Zertifikat, fertiger KI-Nutzungsrichtlinie und dokumentiertem Nachweis.

Vor Ort oder Remote4 Stunden · 4 Module + WorkshopRemote unbegrenzt · vor Ort bis 10 TN
Das Problem

Seit Februar 2025 gilt: Wer KI nutzt, muss
KI-Kompetenz nachweisen.

Art. 4 des EU AI Act verpflichtet Arbeitgeber, die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sicherzustellen und nachweisbar zu dokumentieren. Seit dem 2. August 2026 wird die Verordnung durchgesetzt — in Deutschland über die Bundesnetzagentur. Für die meisten kleinen Teams ist das Neuland. Ignorieren ist trotzdem keine Option mehr.

44 %

nennen Datenschutz und Rechtsunsicherheit als größtes Hemmnis beim KI-Einsatz. Ohne klare Regeln bleibt jede Nutzung ein Risiko fürs Unternehmen.

Quelle: Bitkom Research, KI in der Wirtschaft, n=604, September 2025

48 %

planen den KI-Einsatz, haben aber nicht angefangen — meist, weil im Haus niemand weiß, wie es rechtssicher geht.

Quelle: Bitkom, Digitalisierung der Wirtschaft, n=604, März 2026

27 %

haben ihr Team geschult, obwohl 56 % bereits generative KI nutzen. Unter 50 Mitarbeitenden sind es nur 21 %.

Quelle: TÜV Weiterbildungsstudie 2026, Forsa im Auftrag des TÜV-Verbands, n=500, Februar 2026

Was für euer Unternehmen konkret gilt.

Für kleine Unternehmen gibt es keine belastbare Erhebung zur KI-Kompetenz — und erfundene Prozentzahlen kommen nicht auf diese Seite. Stattdessen die Pflichten selbst, mit Fundstelle und Datum.

Art. 4

KI-Kompetenzpflicht, bindend seit dem 2. Februar 2025: Wer KI einsetzt, muss sein Team befähigen — und das nachweisen können. Einen eigenen Bußgeldrahmen gibt es nicht, die Nachweispflicht liegt trotzdem bei euch.

Quelle: VO (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 4

Art. 50

Transparenzpflicht seit dem 2. August 2026: Chat-Widget, automatisierte Antworten, KI-generierte Texte und Bilder müssen als KI erkennbar sein. Betrifft praktisch jeden Shop.

Quelle: VO (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung), Art. 50

seit 07/2026

Die Bundesnetzagentur ist zentrale Marktüberwachungs- und Beschwerdestelle für die KI-Verordnung. Beschwerden haben jetzt eine Adresse.

Quelle: KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz, in Kraft seit 29. Juli 2026

Vor der Schulung

Erst klären, wo ihr steht.
Dann wird zugeschnitten.

Vor jeder Schulung geht ein Fragebogen raus. Daraus ergibt sich, welches der drei Profile auf euch passt — und wie der Tag gewichtet wird.

Was vorab abgefragt wird

ca. 10 Minuten
  • Welche KI-Tools sind im Einsatz — und in welcher Lizenzstufe?
  • Läuft auf eurer Website ein Chat-Widget mit KI? (entscheidet über den Art.-50-Teil)
  • Welche Fachsysteme nutzt ihr: Helpdesk, Shop, Warenwirtschaft, CRM?
  • Welche der sechs Compliance-Dokumente existieren schon?
  • Drei Anfragearten, die sich jede Woche wiederholen
  • Selbsteinschätzung des Teams von 1 bis 5 — ehrlich, nicht diplomatisch

Nebeneffekt: Das ist bereits die halbe Vorarbeit für euer Verarbeitungsverzeichnis.

A

Noch kein KI-Einsatz

Über KI wird geredet, gearbeitet wird nicht damit. Keine freigegebenen Tools, keine Regeln.

Fokus: Modul 01 in voller Länge, Demos auf Grad 1. Ziel ist der sichere Start, nicht die Automatisierung.

B

Schatten-KI im Team

Einzelne schreiben ihre Antworten längst mit ChatGPT — privater Account, echte Kundennamen im Prompt. Der häufigste Fall.

Fokus: Modul 02 und 04. Die KI-Nutzungsrichtlinie wird zur Kernleistung des Tages: geregelte Freigabe statt Duldung.

C

Chat-Widget läuft schon

Auf eurer Website oder im Helpdesk antwortet bereits KI. Art. 50 ist damit keine Theorie mehr, sondern eine offene Pflicht.

Fokus: Der Transparenzteil läuft an eurem eigenen Widget durch — plus mehr Raum für die Workflow- und Agenten-Demos.

Die Schulung

Keine generische KI-Einführung — sondern für
euren Kundenservice.

Andere KI-Schulungen erklären ChatGPT. Diese zeigt, wie ihr Kundendaten vor dem Prompt pseudonymisiert, wo der Transparenzhinweis an eurem Chat-Widget hin muss und welche KI-Tools ihr im Service rechtssicher einsetzt — an euren eigenen Fällen: Lieferverzug, Retoure, Zahlungsfrage, Reklamation.

4 Stunden am Stück4 Module + Abschluss-WorkshopZwei Pausen à 15 Minuten
01

Modul 01

50 Min.

KI entmystifizieren

Was ein Sprachmodell wirklich tut — und warum es selbstsicher falsch liegt. Kein Technik-Vortrag, sondern das, was eine Servicekraft braucht, um eine Antwort einzuschätzen, bevor sie rausgeht.

  • Vom Token zur Antwort: was ein LLM berechnet — und was es kostet
  • Interface oder Modell? Was hinter ChatGPT, Claude, Gemini und Copilot steckt
  • Halluzination live: eine frei erfundene Widerrufsfrist, die jede Plausibilitätsprüfung übersteht
  • Warum ein Modell ohne Zugriff auf eure Bestelldaten den Sendungsstatus erfinden muss
  • Die drei Automatisierungsgrade: Prompt, Workflow, Agent
02

Modul 02

60 Min. + Pause

DSGVO & EU AI Act

Eure konkreten Pflichten — und die Handgriffe, mit denen ihr sie erfüllt. Der rechtliche Kern des Tages, in Praxis übersetzt statt in Paragrafen vorgelesen.

  • Der Zeitplan bis 2028, inklusive der Fristen, die die Digital-Omnibus-Verordnung (EU) 2026/1744 verschoben hat
  • Art. 4 richtig einordnen: bindend seit Februar 2025, Nachweispflicht bei euch, kein eigener Bußgeldrahmen
  • Art. 50 im Detail: Chat-Widget, automatisierte Antworten, KI-Produkttexte und -Bilder — wo der Hinweis hin muss und wie er lautet
  • Anbieter oder Betreiber: welche Rolle ihr habt und was daraus folgt
  • Die drei Datenstufen für den Alltag — und Pseudonymisierung in vier Schritten: erkennen, ersetzen, Zuordnung lokal halten, rückübersetzen
  • Tool-Vergleich über acht Optionen, von ChatGPT Free bis Azure OpenAI, Amazon Bedrock und On-Premise
  • Lokale KI im Haus: LM Studio, Ollama, offene Modelle und die ehrliche Hardware-Faustregel
  • Die sechs Compliance-Dokumente — und welche davon ihr heute bekommt
03

Modul 03

50 Min. + Pause

KI im Servicealltag — live

Laptops raus. Vier Demos an echten, pseudonymisierten Tickets — und zum Schluss automatisieren wir eine eurer eigenen Aufgaben. Nicht an einem Beispiel. An eurer.

  • RKAF: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format — fehlende Bausteine sind die häufigste Ursache für schlechte Ergebnisse
  • Demo 1: Lieferverzug — der Prompt entsteht Baustein für Baustein
  • Demo 2: Retouren-Antwort aus Stichpunkten, pseudonymisiert
  • Demo 3: Sendungsstatus als Workflow-Automatisierung
  • Demo 4: agentischer Retouren-Assistent, der Bestellung, Frist und Regelwerk selbst prüft
  • Demo 5: eine eurer Aufgaben — live automatisiert, Ergebnis nehmt ihr mit
  • Microsoft Copilot in Outlook: warum hier die Lizenz die eigentliche Schutzmaßnahme ist
04

Modul 04

30 Min. + 20 Min. Workshop

Rote Linien & Haftung

Was niemals automatisch rausgeht, wer bei falschen Auskünften geradesteht — und der Workshop, in dem eure KI-Nutzungsrichtlinie entsteht.

  • Wer haftet bei KI-Fehlern — und was die Anbieter dazu in ihre Bedingungen schreiben
  • Eine automatisch versendete Zusage ist eine Zusage: Liefertermin, Frist, Kulanz
  • Die drei häufigsten DSGVO-Fehler im Kundenservice
  • Prompt Injection über Kundenmails — und die fünf Gegenmaßnahmen
  • Der Bußgeldrahmen, realistisch für kleine und mittlere Betriebe eingeordnet
  • Was Behörden und Gerichte bisher entschieden haben (EuGH/SCHUFA, GPDP/OpenAI)
  • Datenpanne: dokumentieren, eskalieren, binnen 72 Stunden melden
  • Workshop: eure KI-Nutzungsrichtlinie, gemeinsam ausgefüllt
Modul 03 im Detail

Vier Live-Demos — und am Ende
eine eurer eigenen Aufgaben.

Vom manuellen Prompt über den festen Workflow bis zum Agenten — Grundlage ist die RKAF-Systematik: Rolle, Kontext, Aufgabe, Format. Zum Schluss bauen wir live eine eurer eigenen Aufgaben.

Grad 1Manueller PromptDemo 1

Lieferverzug erklären mit RKAF

Eine Bestellung hängt beim Dienstleister fest, der Kunde schreibt zum zweiten Mal. Der Prompt entsteht live, Baustein für Baustein.

  • Mit jedem der vier Bausteine wird das Ergebnis sichtbar besser
  • Den Ersatztermin erfindet die KI — gesetzt wird er von euch

Solide Basis in unter einer Minute. Termin, Kulanz und Versand bleiben bei euch.

Grad 1Manueller PromptDemo 2

Retouren-Antwort aus Stichpunkten — pseudonymisiert

Stichpunkte aus dem Notizfeld — vorher durch Platzhalter ersetzt, hinterher zurückübersetzt.

  • Aus „Frau Meier, Musterweg 3, Bestellung 10432“ wird [KUNDE_01]
  • Die Zuordnungsliste bleibt lokal im Haus, die KI sieht sie nie

Rund 30 Sekunden pro Prompt — mehr kostet DSGVO-Konformität auf dieser Stufe nicht.

Grad 2Workflow-AutomatisierungDemo 3

Der Sendungsstatus-Workflow

Ein fester Ablauf, in dem KI genau ein Schritt ist: Ticket erkennen, Bestellung holen, Tracking abfragen, Entwurf ablegen.

  • Jeder Schritt ist sichtbar — und damit im Verarbeitungsverzeichnis dokumentierbar
  • Self-hosted in Deutschland, Modellzugriff über eine EU-Region mit AVV
  • Antwortet er vollautomatisch, greift Art. 50 — den Hinweis schauen wir uns an

Der Ablauf läuft. Ihr seht ihn im Betrieb, nicht als Screenshot.

Grad 3Agentic WorkflowDemo 4

Agentischer Retouren-Assistent

Eine Retourenanfrage im Freitext, ohne Bestellnummer. Der Agent bekommt ein Ziel und plant die Schritte selbst.

  • Findet die Bestellung und liest Artikel, Lieferdatum und Zahlungsart aus dem Shop
  • Rechnet die Widerrufsfrist im Code nach und prüft sie gegen euer Regelwerk
  • Legt den Antwortentwurf ins Ticket, Grenzfälle gehen mit Begründung ans Team

Fristen und Beträge rechnet Code, nicht das Sprachmodell — die Zahlen bleiben nachprüfbar.

Eure Aufgabelive gebaut, nicht vorgeführtZum Abschluss

Eine eurer drei Aufgaben — automatisiert

Vorab nennt ihr drei Aufgaben, die sich bei euch jede Woche wiederholen. Eine davon bauen wir hier gemeinsam, live vor euren Augen.

  • Ihr entscheidet am Schulungstag, welche der drei es wird
  • Wir zerlegen sie in Eingabe, Regel und Entscheidung und bauen sie am Bildschirm
  • Das Ergebnis nehmt ihr mit: dokumentiert und benutzbar ab Montag

Ehrlich abgegrenzt: Es entsteht ein Ablauf auf Automatisierungsgrad 1 oder 2, kein produktiv angebundener Agent — das wäre ein eigener Auftrag.

Lieferumfang

Vier Dokumente, die ihr
am Ende in der Hand habt.

Zwei entstehen am Schulungstag selbst, zwei kommen fertig vorbereitet nach. Alles innerhalb von 48 Stunden.

Teilnahmezertifikat

Für jeden Teilnehmenden individuell ausgestellt, mit Name, Datum und Themen — euer Nachweis für die KI-Kompetenzpflicht nach Art. 4 EU AI Act.

PDF, innerhalb von 48 Std.

KI-Nutzungsrichtlinie

Live im Workshop erarbeitet, auf euren Betrieb zugeschnitten: freigegebene Tools, verbotene Eingaben, Pseudonymisierungspflicht, Verantwortlichkeiten, Meldewege. Bereit zur Unterschrift.

Word, innerhalb von 48 Std.

Compliance-Dokumentation

Schulungsnachweis mit Datum, Teilnehmerliste, Modulinhalten und Unterschriften — genau das, was eine Datenschutzprüfung sehen will.

PDF, innerhalb von 48 Std.

Interessenabwägung

Vorlage für die Abwägung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO in drei Schritten: berechtigtes Interesse, Erforderlichkeit, Abwägung. Ausfüllen und ablegen.

Word-Template, innerhalb von 48 Std.

Ich habe diese Schulung entwickelt, weil in jedem Erstgespräch dieselbe Frage kommt: Was dürfen wir eigentlich — und wie dokumentieren wir das? Der rechtliche Teil ist über Jahre in einer stark regulierten Branche entstanden: Die Verordnung ist dieselbe, die Beispiele sind eure. Diese Frage verdient eine konkrete Antwort, keine 200-Seiten-Verordnung.

Für wen

Passt das zu eurem Büro?

Ihr seid richtig hier, wenn:

  • Ihr ChatGPT, Copilot & Co. im Service nutzt — oder damit starten wollt
  • Auf eurer Website ein Chat-Widget läuft und Art. 50 nie geprüft wurde
  • Euch die Zeit fehlt, KI-Verordnung und DSGVO selbst durchzuarbeiten
  • Euer Team eine klare Linie braucht: erlaubt und nicht erlaubt
  • Ihr einen schriftlichen Nachweis für die Compliance braucht

Ideal für:

  • Kleine und mittlere Unternehmen mit 5–50 Mitarbeitenden
  • D2C- und E-Commerce-Marken mit eigenem Shop — daher stammen die Praxisbeispiele
  • Serviceteams von 1–5 Personen, auch mit Saisonkräften
  • Geschäftsführung und Serviceleitung, die für die KI-Nutzung geradestehen
  • Teams, die KI längst nutzen — nur ohne Regelwerk
  • Alle, die den Nachweis jetzt brauchen: durchgesetzt wird seit dem 2. August 2026

Nicht geeignet, wenn:

  • Ihr eine rein technische IT-Schulung sucht
  • Ihr Hochrisiko-KI nach Anhang III EU AI Act betreibt — dafür braucht es einen Fachanwalt für IT-Recht
  • Ihr mehr als 10 Personen vor Ort schulen wollt — dann ist das Remote-Format (unbegrenzt) der Weg
So läuft es ab

Von der Anfrage bis zum Zertifikat.

Schritt 1

Anfrage

Kurzes Formular oder E-Mail: Teamgröße, Format (vor Ort oder remote), Wunschtermin.

Schritt 2

KI-Standortbestimmung

Ein Fragebogen, rund 10 Minuten: Tools und Lizenzstufen, Chat-Widget, Helpdesk und Fachsysteme, vorhandene Dokumente — und die drei Aufgaben, die sich jede Woche wiederholen. Eine davon automatisieren wir live.

Schritt 3

Zuschnitt

Aus den Antworten ergibt sich euer Reifegrad-Profil. Danach richten sich Modulgewichtung und Praxisbeispiele.

Schritt 4

Schulung (4 Stunden)

Vier Module und der Abschluss-Workshop, live und interaktiv, zwei Pausen à 15 Minuten. Gearbeitet wird an pseudonymisierten Tickets aus eurem eigenen Postfach.

Schritt 5

Nachlieferung

Innerhalb von 48 Stunden: personalisierte Zertifikate, KI-Nutzungsrichtlinie, Compliance-Dokumentation und Interessenabwägungs-Template.

Investition

Was kostet die KI-Schulung?

Feste Preise, keine versteckten Kosten — remote oder vor Ort bei euch. In beiden Fällen enthalten: 4 Stunden Schulung, die KI-Standortbestimmung vorab und alle vier Dokumente.

1.100 €

Pro Schulung, unbegrenzte Teilnehmer

  • Unbegrenzte Teilnehmerzahl
  • Remote (Video-Call)
  • 4 Stunden inkl. zwei Pausen
  • Alle 4 Module + Abschluss-Workshop
  • KI-Standortbestimmung vorab
  • 4 Live-Demos + eine eurer Aufgaben live automatisiert
  • Teilnahmezertifikate (alle Teilnehmenden)
  • KI-Nutzungsrichtlinie (auf euren Betrieb zugeschnitten)
  • Compliance-Dokumentation
  • Interessenabwägung als Word-Vorlage
Termin anfragen
Empfohlen

1.500 €

Pro Schulung, bis 10 Teilnehmer

  • Bis zu 10 Teilnehmer
  • 4 Stunden inkl. zwei Pausen
  • Alle 4 Module + Abschluss-Workshop
  • KI-Standortbestimmung vorab
  • 4 Live-Demos + eine eurer Aufgaben live automatisiert
  • Teilnahmezertifikate (alle Teilnehmenden)
  • KI-Nutzungsrichtlinie (auf euren Betrieb zugeschnitten)
  • Compliance-Dokumentation
  • Interessenabwägung als Word-Vorlage
  • Vor Ort bei euch (NRW & angrenzend, sonst Anreisekosten separat)
  • Hands-on am eigenen Arbeitsplatz im Helpdesk
  • Technische Vor-Ort-Prüfung eures Tool-Setups inkl. Chat-Widget
  • Follow-up-Call nach 4 Wochen (30 Min.)
Termin anfragen

Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.

Größere Gruppen vor Ort (mehr als 10 Teilnehmer), Inhouse-Formate für mehrere Standorte oder Schulungen auf Englisch auf Anfrage.

Nach der Schulung

Drei Wege. Der erste ist,
es dabei zu belassen.

Die Schulung ist ein abgeschlossenes Produkt, kein Einstiegsangebot mit Folgekosten. Wer danach mehr will, kann — muss aber nicht.

Selbst weitermachen

Ihr habt alles für Automatisierungsgrad 1: Nutzungsrichtlinie, Schulungsnachweis, RKAF und Pseudonymisierung. Ein Mensch, ein Chatfenster, eine Antwort — dafür braucht ihr mich nicht mehr.

Kein Aufwand · kein Budget

Kurzcheck

Zwanzig Minuten an einer echten Ticketwoche: Sendungsstatus, Retouren, Zahlung, Produktfragen, Beschwerden. Am Ende steht eine ehrliche Einschätzung, welche Anfrageart sich rechnet — und welche nicht.

Kostenfrei · ca. 20 Minuten

Kurzcheck anfragen

Automatisierung bauen

Rechnet sich eine Anfrageart, baue ich sie: Der Sendungsstatus-Workflow aus Demo 3 ist kein Prototyp. Eigener Server, Modellzugriff über eine EU-Region mit AVV, Festpreis pro Agent.

Festpreis pro Agent

Agenten-Katalog ansehen

Mein Rechenweg: gesparte Stunden pro Monat × Stundensatz × 12. Liegt der Jahresnutzen nicht deutlich über dem Setup-Preis, lohnt sich die Automatisierung nicht — und dann sage ich das auch. Rechnet es selbst nach.

Häufige Fragen zur KI-Schulung

Ja. Art. 4 der KI-Verordnung verpflichtet euch seit dem 2. Februar 2025, sicherzustellen, dass Mitarbeitende KI-Systeme einschätzen können — die Nachweispflicht liegt beim Unternehmen. Eine vollständige Schulungsdokumentation ist der pragmatischste Weg dorthin. Zur Einordnung: Für Art. 4 sieht Art. 99 Abs. 4 keinen eigenen Bußgeldrahmen vor. Fehlende Dokumentation kann im Schadensfall aber als Sorgfaltspflichtverletzung gewertet werden.
Dass ihr handeln müsst. Seit dem 2. August 2026 gilt: Wer ein KI-gestütztes Chat-Widget betreibt, muss vor dem ersten Kontakt erkennbar machen, dass hier eine KI antwortet — nicht erst in der Datenschutzerklärung. Dasselbe gilt für automatisch versendete KI-Antworten im Helpdesk und für veröffentlichte KI-generierte Texte und Bilder. In Modul 02 formulieren wir den Hinweis für euer konkretes Widget.
Nein, aber die Ausgangslage hat sich verändert. Seit dem 2. August 2026 ist der Kern der KI-Verordnung anwendbar, die Transparenzpflichten aus Art. 50 sind wirksam, und in Deutschland ist die Bundesnetzagentur seit dem 29. Juli 2026 zentrale Marktüberwachungs- und Beschwerdestelle. Die Kompetenzpflicht aus Art. 4 gilt bereits seit Februar 2025. Wer jetzt schult und dokumentiert, holt eine offene Pflicht nach — wer weiter wartet, hat im Prüfungs- oder Schadensfall nichts vorzuweisen.
4 Stunden inklusive zwei Pausen à 15 Minuten — planbar als Halbtag, vormittags oder nachmittags. Die Module bauen aufeinander auf: Der Abschluss-Workshop, in dem eure KI-Nutzungsrichtlinie entsteht, setzt Modul 02 und 04 voraus. Deshalb empfehle ich einen Termin am Stück. Eine Aufteilung auf zwei Termine ist möglich — bitte bei der Anfrage erwähnen.
Ja, das ist fester Bestandteil. Vor jeder Schulung geht ein Fragebogen raus, der rund 10 Minuten kostet: eingesetzte KI-Tools und Lizenzstufen, Chat-Widget ja/nein, Helpdesk und Fachsysteme, vorhandene Compliance-Dokumente und die drei Anfragearten, die sich jede Woche wiederholen. Daraus ergibt sich euer Reifegrad-Profil, und danach richten sich Modulgewichtung und Praxisbeispiele. Ein Betrieb ohne jeden KI-Einsatz bekommt einen anderen Tag als einer, in dem längst alle ChatGPT nutzen — nur ungeregelt.
Ja. Die rechtlichen Inhalte sind vom Shopsystem unabhängig, und die Live-Demos werden über die KI-Standortbestimmung auf euer Setup abgestimmt. Ob die Bestelldaten aus Shopify, Shopware oder WooCommerce kommen, ändert nur die Schnittstelle im Hintergrund — nicht den Ablauf im Kundenservice.
1.100 € remote (unbegrenzte Teilnehmerzahl) oder 1.500 € vor Ort (bis 10 Teilnehmer), jeweils Endpreis — gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Enthalten sind die vier Module und der Abschluss-Workshop über 4 Stunden, die KI-Standortbestimmung vorab und vier Dokumente binnen 48 Stunden: personalisierte Teilnahmezertifikate, die zugeschnittene KI-Nutzungsrichtlinie, die Compliance-Dokumentation und das Interessenabwägungs-Template. Schulungskosten sind in der Regel als Betriebsausgabe absetzbar.
Online-Zertifikate erklären KI-Grundlagen an einem generischen Beispiel. Hier arbeiten wir an euren Tickets — Lieferverzug, Retouren, Zahlungsfragen — und in den fortgeschrittenen Demos an einem laufenden Sendungsstatus-Workflow sowie an einem Agenten, der eine Retourenanfrage ohne Bestellnummer gegen euer Regelwerk prüft. Der entscheidende Unterschied kommt am Ende von Modul 03: Wir automatisieren live eine eurer eigenen Aufgaben, und ihr nehmt das Ergebnis mit. Dazu eine Nutzungsrichtlinie auf Basis eurer tatsächlichen Tools statt eines generischen PDFs.
Vorab nennt ihr drei Aufgaben, die sich bei euch jede Woche wiederholen. Am Schulungstag sucht ihr eine davon aus, und wir bauen sie gemeinsam am Bildschirm: zerlegen, Regeln festhalten, Ablauf formulieren, an pseudonymisierten Daten testen. Was entsteht, ist ein Ablauf auf Automatisierungsgrad 1 oder 2 — ein sauber dokumentierter Prompt oder ein einfacher Workflow, den ihr direkt weiterverwenden könnt. Was es nicht ist: ein an eure Fachsysteme angebundener Agent im Produktivbetrieb; das braucht Zugänge, Tests und Freigaben und ist ein eigener Auftrag. Zeigt sich beim Bauen, dass sich die Aufgabe nicht lohnt, sage ich auch das — dann habt ihr immerhin die Antwort.
Gerade dann. Copilot steckt oft schon in Microsoft 365, Edge und Office und wird unbewusst genutzt — datenschutzkonform konfiguriert ist er damit nicht automatisch. Free-, Browser- und M365-Personal-Versionen sind für Kundendaten ungeeignet; erst M365 Business oder Enterprise erlauben mit Data Protection Addendum, EU-Datenresidenz und AVV ein DSGVO-konformes Setup. Pseudonymisieren könnt ihr in Copilot nicht, weil er direkt auf euren echten Postfach- und Dateidaten arbeitet — die Lizenz ist hier die eigentliche Schutzmaßnahme. Die Schulung ordnet euer konkretes Setup ein.
Das ist der häufigste Fall, den ich antreffe, und rechtlich der unangenehmste: Bei ChatGPT Free und Plus werden Eingaben ohne gesetztes Opt-out fürs Training genutzt, und ohne AVV fehlt für Kundendaten die Grundlage. Im Kundenservice landen so Namen, Adressen und Bestellhistorien im Prompt. Verbieten funktioniert erfahrungsgemäß nicht, weil die Tools schlicht nützlich sind. Was funktioniert: ein freigegebenes Tool in der richtigen Lizenzstufe, eine verbindliche Pseudonymisierungsregel und eine Nutzungsrichtlinie, die beides festhält — genau das ist der Workshop am Ende des Tages.
Ihr. Die Anbieter schließen ihre Haftung für fehlerhafte Ausgaben so weit aus, wie es geht — was in eurem Namen rausgeht, verantwortet ihr. Deshalb ist der Standard in allem, was ich baue, Entwurf plus Freigabe. Vollautomatisch läuft nur, was reine Auskunft aus einer verlässlichen Quelle ist, typischerweise der Sendungsstatus — und selbst diese Antwort trägt den Hinweis nach Art. 50. Modul 04 behandelt das ausführlich; eine dokumentierte Schulung und eine Nutzungsrichtlinie belegen euren sorgfältigen Umgang.
Die oft zitierten 35 Mio. € beziehungsweise 7 % des weltweiten Jahresumsatzes gelten für verbotene Praktiken nach Art. 5 und sind für ein kleines Unternehmen nicht der relevante Maßstab. Nach Art. 99 Abs. 6 gilt für KMU und Start-ups der jeweils niedrigere Betrag, und für die Kompetenzpflicht aus Art. 4 sieht die Verordnung gar keinen eigenen Bußgeldrahmen vor. Die Unternehmensgröße wirkt bei der Bemessung strafmildernd, der Digital Omnibus gesteht kleinen Unternehmen vereinfachte Dokumentationspflichten zu. An der Pflicht ändert das nichts — es sortiert nur die Größenordnung realistisch ein.
Ja, und rechtlich ist das der einfachste Weg: kein Drittlandtransfer, keine Auftragsverarbeitung, die Kundendaten verlassen euer Netz nie. Offene Modelle sind kostenlos herunterladbar, Kosten entstehen nur durch Hardware und Strom. Modul 02 zeigt die Werkzeuge (LM Studio für den Einstieg, Ollama für Integrationen, AnythingLLM oder Open WebUI fürs Team) und die ehrliche Hardware-Faustregel: ab 8 GB RAM laufen kleine Modelle, 16–32 GB reichen für solide Textarbeit, eine Workstation ab rund 3.000 € kommt an kommerzielle Spitzenmodelle der Vorgängergeneration heran. Absolute Spitzenmodelle brauchen weiterhin Serverhardware.
Nein. Die Schulung setzt kein technisches Vorwissen voraus — ein Laptop mit Internetzugang reicht. Der tatsächliche Kenntnisstand wird über die KI-Standortbestimmung vorab erhoben, damit niemand unter- oder überfordert wird.
Ja — im Remote-Format ist die Teilnehmerzahl unbegrenzt, genau dafür ist die Regelung da. Wer im November zusätzliche Kräfte an den Posteingang setzt, muss sie nach Art. 4 genauso in die Lage versetzen, KI-Ausgaben einzuschätzen. Sinnvoll ist ein Termin im September oder Oktober, wenn die Verstärkung an Bord ist. Jeder Teilnehmende bekommt ein eigenes Zertifikat, auch bei befristeter Beschäftigung.
Der Gesetzestext schreibt kein Intervall vor. In der Praxis gehören regelmäßige Auffrischungen aber zu einem belastbaren Nachweis, und der Bereich bewegt sich schnell: Fristen wurden bereits verschoben, für generative Bestandssysteme greifen die Transparenzpflichten ab dem 2. Dezember 2026, Hochrisiko-Regeln folgen 2027 und 2028. Sinnvoll ist, den Stand einmal jährlich zu prüfen und bei neuen Mitarbeitenden oder einem Tool-Wechsel nachzuziehen.
Terminverschiebungen sind bis 5 Werktage vor dem Schulungstermin kostenlos möglich. Danach wird ein Organisationsaufwand von 150 € berechnet.
Nein — bewusst nicht. Diese Schulung richtet sich an Unternehmen, die KI für Kundenkommunikation, Texte und Dokumentation einsetzen. Wer Hochrisiko-KI-Systeme betreibt (z. B. automatisierte Entscheidungssysteme nach Anhang III EU AI Act), braucht darüber hinausgehende spezialisierte Maßnahmen — dafür bitte einen Fachanwalt für IT-Recht hinzuziehen.
Das Remote-Format ist im gesamten deutschsprachigen Raum verfügbar. Für Vor-Ort-Schulungen außerhalb von NRW und den angrenzenden Bundesländern kommen Anreisekosten hinzu — die Anfrage lohnt sich trotzdem.
Die Schulung liefert die technische und organisatorische Grundlage; eine Garantie gegen alle rechtlichen Risiken wäre eine unlautere Aussage. Was sie leistet: Euer Team kennt die Regeln, ihr habt eine dokumentierte Nutzungsrichtlinie und könnt im Ernstfall eure Sorgfaltspflicht nachweisen. Modul 04 geht den Ablauf für den Ernstfall durch: sofort dokumentieren, binnen 24 Stunden intern eskalieren, binnen 72 Stunden an eure zuständige Landesdatenschutzbehörde melden. Die rechtliche Gesamtverantwortung liegt bei der Geschäftsführung — bei Bedarf begleitet ein Datenschutzbeauftragter oder Fachanwalt die Umsetzung.
Zwei Dinge, und ich trenne sie sauber. Erstens die Sache selbst: Ich baue KI-Automatisierungen für den Kundenservice — die beiden fortgeschrittenen Demos in Modul 03 sind laufende Systeme, keine Folien. Zweitens die rechtliche Aufbereitung: Der DSGVO- und AI-Act-Teil ist über Jahre aus Projektarbeit in einer stark regulierten Branche entstanden und hier auf kleine Unternehmen übertragen. Was ich nicht behaupte: jahrelange E-Commerce-Referenzen — die habe ich nicht, und ich baue mir auch keine zusammen. Die verbindliche rechtliche Bewertung liegt bei eurem Datenschutzbeauftragten oder Fachanwalt.

Diese Seite enthält allgemeine, aufbereitete Informationen und ersetzt keine Rechtsberatung. Der Bereich ist in Bewegung — Fristen wurden bereits verschoben. Für den konkreten Einzelfall braucht es einen Fachanwalt oder euren Datenschutzbeauftragten.

In 4 Stunden. Dokumentiert.
Sofort einsetzbar.

Klare Regeln, vier fertige Dokumente, geschulte Mitarbeitende. Die KI-Kompetenzpflicht gilt seit Februar 2025, durchgesetzt wird seit August 2026 — der Nachweis lässt sich nachholen, aber nicht rückdatieren.